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Heinrich-Böll-Gesamtschule Düren
Achtklässler führen „Koch-Show“ auf
Geschichte um die Sonnen- und Schattenseiten des Erwachsenwerdens
Düren. Unter dem Titel „Koch-doch, die Wahrheit über Zwerg Nase“ luden Schülerinnen und Schüler des Fachs „Darstellen und Gestalten“ derHeinrich-Böll-Gesamtschule ein. Wer schon vor Vorstellungsbeginn hinter die Kulissen schauen konnte, erlebte eine aufgeregte Gruppe von 28 Schülerinnen und Schülern des achten Jahrganges. Da wurden noch Gesichter geschminkt, Textpassagen geübt und Bühne und Licht eingerichtet. Um 18 Uhr war es soweit: Die Tür schließt sich, die Aula wird langsam abgedunkelt und der Spot geht an. 

In dem Stück geht es um den Vierzehnjährigen Jacob, der seiner Mutter jeden Samstag am Marktstand helfen muss. Er würde die Zeit lieber mit seiner Freundin Mimi verbringen, aber dass lässt seine Arbeit nur selten zu. „Immer muss ich samstags auf den Markt, Kisten schleppen, das Gemecker meiner Mutter anhören“, sagt Jacob zu Beginn. 

Die Schüler zeigen in  dem Stück die Geschichte von Jacob, der von zuhause abhaut, um zu erkennen, wo seine Zukunft liegt. Deutliche Anleihen bei Wilhelm Hauffs „Zwerg Nase“ werden hier vermischt mit Anspielungen aus der Fernsehwelt. So tauchen zwei Moderatorinnen auf, die der Fernsehsendung „Die Ausreißer“ entsprungen sein könnten. Die jungen Leute unter Leitung ihrer Lehrerinnen Iane Reisenauer und Dagmar Heimbach-Graaff   erzählten mit Witz und Spaß diese Geschichte um die Sonnen- und Schattenseiten des Erwachsenwerdens. Die Zuschauer bekamen ein abwechslungsreiches Bühnenbild geboten. Mal befanden sie sich mitten auf dem Marktplatz, dann wiederum tauchten sie in eine nächtliche Stadtkulisse ein. Der langanhaltende Applaus war der wohlverdiente Lohn für die engagierten Jungschauspieler.
„Koch doch, die Wahrheit über Zwergnase“