Die Gesamtschüler können hoch hinaus
Neue Kletterwand in der Turnhalle eröffnet
Düren. Die Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule können hoch hinaus – in der Turnhalle II, wo jetzt eine Kletterwand zu sportlichen Betätigung einlädt. An der rund 90 Quadratmeter großen Wand können die Kinder an zwölf Seilen aufsteigen und Überhänge überwinden.
„Sportliches Klettern hat auch eine pädagogische Dimension“, sagt Schulleiter Hermann-Josef Geuenich. Klettern bedeute auch soziales Lernen, denn wer den Freund sichert, übernehme Verantwortung. Und beim Klettern werde auch Selbstbewusstsein und Selbsteinschätzung trainiert. Klettern werde als leistungsorientierte Sportart ebenso erachtet wie als wichtige sportmotorische Erfahrung. Nicht zuletzt gebe es an der Schule eine Kletter-AG, die anlässlich der Inbetriebnahme der Wand unter der Anleitung von Irmgard Ramm Kostproben ihres Könnens gab.
Die Idee wurde beim Fest zum 20-jährigen Bestehen der Schule 2008 geboren. Zur Realisierung setzte man auf Einnahmen aus Sponsorenläufen, aber auch auf die Hilfe von Sponsoren. Zu denen gehören die Aktion „Ein Herz für Kinder“ und die Sparkasse Düren. Ein nicht unerheblicher Teil wurde in Eigenleistung erbracht. Die Wand ist anspruchsvoll – mit Überhängen und vielfältigen Routen.
Eine Schülergruppe kann, wenn sie eingewiesen wurde, in Klassenstärke an der Wand üben. In Kürze wird eine Fortbildung für Lehrer angeboten mit dem Ziel, Klettern im Rahmen des Sportunterrichts anzubieten. (fjs)